„Wer neue Ufer erstrebt, muss bereit sein die alten hinter sich zu lassen."

Kolumbus war dazu bereit. Seine Mannschaft muss es auch gewesen sein. Fürchtete wirklich keiner seiner Matrosen am Ende des Weltmeeres in den Abgrund zu stürzen? Saß nicht der eine gerne im Mastkorb und achtete scharf auf das vor ihnen liegende Meer, um zur rechten Zeit den Abgrund zu entdecken – vielleicht war noch eine Umkehr möglich.

Als Lindbergh in seinem Flugzeug abgehoben hatte, dachte er nicht mehr an Umkehr.

 

Manche Gedanken der folgenden "Splitter" variieren Vorhergesagtes.

Mein Weltbild

Wir sprechen vom Weltbild des Altertums, vom ptolemäischen, vom kopernikanischen und dem der Neuzeit, womit sich dann Namen wie Darwin (1809-1882), Haeckel (1834-1866), Einstein (1879-1955) und andere verbinden. Es sind allgemein verständliche Erklärungen, die die sichtbare Welt den Zeitgenossen verständlich machen wollen. Die überwundenen beanspruchten, die geltenden beanspruchen allgemeine Akzeptans.

„Neben" ihnen existieren die individuellen Weltbilder jedes einzelnen Menschen, mehr oder weniger reflektiert. Meist weniger, oft unbewusst existent, aber Lebensmuster des Einzelnen.

Es ist ein Wagnis sein eigenes Weltbild öffentlich darzustellen, da es das Intimste der Persönlichkeit ist. Dieses Wagnis gehe ich ein. Manche werden lächeln, andere schnell diese Homepage verlassen. Vielleicht dient es einigen doch zur Hilfe.

Der wesentlichste Unterschied zu anderen Weltbildern ist, dass nach meiner Erkenntnis sichtbare und unsichtbare, materielle und geistige Welt eine untrennbare Einheit bilden. Vielleicht kann so eine Brücke geschlagen werden über den garstigen Graben der wissenschaftliche Erkenntnisse und biblische Einsichten trennt.

Noch sind es vielfach Gedankensplitter, die erst zusammengefasst werden müssen. Ob mir dies geschenkt wird, weiß ich nicht, ich kann es nur hoffen.

Damit ist es auch gegeben, dass manche Einträge wieder gelöscht, andere umformuliert werden.

Geplant hatte ich dieses Werk erst nach Herausgabe des Heimatbuches für die Gemeinde Roseln. Geisteswissenschaftler werden verstehen, dass man Gedanken dann notieren muss, wenn sie uns dringend „einfallen", sonst werden wir schuldig. Manche Formulierungen gelingen nur, wenn sie sofort notiert werden. Die Rosler bitte ich um Verständnis, dass nun die Reihenfolge gewendet wurde. Ich weiß was ich ihnen versprochen habe und will mich daran halten. Aber dieses musste ich frei werden.

In diesem Sinne begrüße ich die Besucher dieser Seiten.

 
 
 
 
 

Das Apostolische Glaubensbekenntnis

Das Nicänische Glaubensbekenntnis

Der Mann der Mitte

Ich glaube an Gott,

Wir glauben an den einen Gott,

Dimensionen

den Vater, den Allmächtigen,

den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat,

Dreieinigkeit

den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Grenzen

Und an Jesus Christus,

Und an den einen Herrn Jesus Christus,

Raum und Zeit

seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit:

Texte

empfangen durch den Heiligen Geist,

Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen,

Tübinger Papier

geboren von der Jungfrau Maria,

eines Wesens mit dem Vater;

Unsichtbare Welt

gelitten unter Pontius Pilatus,

durch ihn ist alles geschaffen.

Weltbild

gekreuzigt, gestorben und begraben,

Für uns Menschen und zu unserm Heil ist er vom Himmel gekommen,

Wunder

hinab gestiegen in das Reich des Todes,

hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.

Bibelmission

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden,

 

aufgefahren in den Himmel;

ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift und aufgefahren in den Himmel.

 

er sitzt zur Rechten Gottes,

Er sitzt zur Rechten des Vaters

 

des allmächtigen Vaters;

und wird wiederkommen in Herrlichkeit,

 

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten;

 

zu richten die Lebenden und die Toten.

seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

 

Ich glaube an den Heiligen Geist,

Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht,

 

die heilige christliche Kirche,

der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,

 

Gemeinschaft der Heiligen,

der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,

 

Vergebung der Sünden,

der gesprochen hat durch die Propheten,

 

Auferstehung der Toten

und die eine, heilige, allgemeine und apostolische Kirche.

 

und das ewige Leben. Amen

Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.

 

 

Wir erwarten die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt. Amen.

     
     
     
Was heißt das?

Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat, mit allen Kreaturen, mir Leib und Seele, Augen, Ohren und alle Glieder, Vernunft und alle Sinne gegeben hat und noch erhält; dazu Kleider und Schuh, Essen und Trinken, Haus und Hof, Weib und Kind, Acker, Vieh und alle Güter; mit aller Notdurft und Nahrung des Leibes und Lebens mich reichlich und täglich versorget, wider alle Fährlichkeit beschirmet und vor allem Übel behütet und bewahret; und das alles aus lauter väterlicher, göttlicher Güte und Barmherzigkeit; ohne all mein Verdienst und Würdigkeit; des alles ich ihm zu danken und zu loben und dafür zu dienen und gehorsam zu sein schuldig bin. Das ist gewisslich wahr.

Auch glaube ich, dass Jesus Christus, wahrhaftiger Gott, vom Vater in Ewigkeit geboren, und von der Jungfrau Maria geboren, sei mein Herr, der mich verlorenen und verdammten Menschen erlöset hat, erworben, gewonnen von allen Sünden, vom Tode und von der Gewalt des Teufels, nicht mit Gold oder Silber, sondern mit seinem heiligen teueren Blut und mit seinem unschuldigen Leiden und Sterben, auf dass ich sein eigen sei, und in seinem Reiche unter ihm lebe und ihm diene in ewiger Gerechtigkeit, Unschuld und Seligkeit, gleichwie er ist auferstanden vom Tode, lebt und regiert in Ewigkeit. Das ist gewisslich wahr.

Weiter glaube ich, dass ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesus Christus, meinen Herren, glauben oder zu ihm kommen kann, sondern der Heilige Geist hat mich durch das Evangelium berufen, mit seinen Gaben erleuchtet, im rechten Glauben geheiligt und erhalten; gleichwie er die ganze Christenheit auf Erden beruft, sammelt, erleuchtet, heiligt und bei Jesus Christus erhält im rechten einigen Glauben. Ich welcher Christenheit er mir und allen Gläubigen täglich alle Sünden reichlich vergibt, und am Jüngsten Tage mich und alle Toten auferwecken wird, und mir samt allen Gläubigen in Christo ein ewiges Leben geben wird. Das ist gewisslich wahr.